Verhalten von Ottich nicht akzeptabel (oder: Die Peinliche Plakat Posse der CDU - Teil 2)
Dienstag, den 28. Juli 2009 um 19:50 Uhr
Die Plakatattacke von Frau Ottich, über die in der Borkener Zeitung vom 28.07.2009 berichtet wird, ist in keiner Weise akzeptabel.Darüber können auch die von ihr als Entschuldigungsgründe vorgetragenen Aspekte nicht hinwegtäuschen.
Die Parteien und Wahlbewerber haben ein legitimes Interesse daran, dass ihre eingesetzten Werbemittel eine möglichst große Aufmerksamkeit finden. Eine besondere Rücksichtnahme auf die von Frau Ottich zurzeit genutzte Wohnung kann dabei sicher nicht erwartet werden.
Frau Ottich stellt den tatsächlichen Geschehensablauf auch wissentlich falsch dar, wenn sie darauf hinweist, dass das Plakat an der Nina Winkel-Straße das einzige sei, das mit Metallschellen festgemacht, laminiert und auf einer Kunststoffplatte angebracht sei. Bei dem so beschriebenen Plakat handelt es sich nämlich um das fünfte Plakat, das erst eingesetzt wurde, nachdem vier andere Plakate von Frau Ottich entfernt oder beschädigt wurden.
Frau Ottich stellt den Sachverhalt auch insofern missverständlich dar, als sie erklärt, sie habe in einer E-Mail darauf aufmerksam gemacht, dass sie „diese Art von Wahlkampf" (was meint sie damit eigentlich?) nicht gutheiße. Eine solche E-Mail ist zwar versandt worden - sie wurde aber nach den rechtswidrigen Aktionen von Frau Ottich versandt und kann ihr Verhalten auch nicht im Ansatz rechtfertigen.
Wenn sie ferner vorträgt, sie habe auf ihre E-Mail noch keine Antwort bekommen, so ist daran allenfalls richtig, dass sie keine Antwort per E-Mail erhalten hat. Sie hat aber bereits seit einigen Tagen eine Antwort in Form eines anwaltlichen Schreibens vorliegen.
In einem Punkt hat sie allerdings völlig Recht - nämlich mit ihrer Bemerkung: „Das ist Kindergarten".
