Die heimische Wirtschaft - Schlüssel für unseren Wohlstand

Borken ist ein sehr guter Wirtschaftsstandort.Als die IHK Nord Westfalen vor einigen Jahren die 31 Mittelzentren des IHK-Bezirks anhand von 16 wirtschaftsbezogenen Einzelindikatoren

untersuchte, kam Borken auf einen guten 5. Platz.

Punkte sammeln konnten wir dabei insbesondere bei den Indikatoren

Unternehmensbesatz je 10.000 EW
(Borkener Wert: 379 / Platz Nr. 4)

Gewerbesteuerhebesatz
(Borkener Wert: 403 / Platz Nr. 3)

Verfügbarkeit von Gewerbeflächen
(Borkener Wert: 642,6 qm Gewerbefläche pro Unternehmen / Platz Nr. 3)

Veränderungsrate Schulden
(Borkener Wert: -59,4 im Jahresvergleich 2002 - 1995 / Platz Nr. 1)


Wenn wir bestrebt sind, ein guter Wirtschaftsstandort zu sein, geht es dabei natürlich in erster Linie um Arbeitsplätze. Und gerade in dieser Hinsicht stehen wir in Borken recht gut da: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stellte sich im Juni 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,8% verbessert dar , die Arbeitslosenquote im Bereich der Arbeitsamtsgeschäftsstelle Borken lag im März 2008 bei 5,7%, und damit deutlich besser als im Land NRW (9,7%).
Zu danken ist dieses natürlich vorallem den erfolgreichen , überwiegend mittelständischen, Unternehmen in unserer Stadt.Weder die Stadt noch der Staat können das Arbeitsplatzangebot
maßgeblich beeinflussen.Was eine Stadt wie Borken aber tun kann , ist:Gute Rahmenbedingungen schaffen.
Das beginnt mit der Entwicklung und Vorhaltung ausreichend dimensionierter , preisgünstiger Gewerbeflächen, setzt sich fort über eine vernünftige Gestaltung der Steuerhebesätze und der städtischen Gebühren, und reicht bis zum unternehmerfreundlichen Ablauf von Verwaltungsverfahren sowie der Pflege der sog. "weichen" Standortfaktoren (schulisches und kulturelles Angebot, Wohn- und Freizeitqualität pp.).

Was die vg. Rahmenbedingungen angeht, können wir am Ende der Kommunalwahlperiode 2004-2009 auf gute Erfolge zurückblicken.So haben wir den Bebauungsplan Nr. BO74 (Gewerbepark Hendrik-de-Wynen) bis zur Planreife entwickelt.An der Landwehr stehen damit insgesamt 28 ha Gewerbe- und Industrieflächen für unsere heimische Wirtschaft zur Verfügung , und es ist sicher ein erfreuliches Signal , dass wir noch kurz vor Jahresende eine Teilfläche von ca. 4000qm an ein junges Unternehmen der IT-Branche veräussern konnten.
Auch bei der Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebiets Borken/Heiden/Reken an der Autobahn A31 sind wir mit dem Beschluss über den Flächennutzungsplan und der Genehmigung der Flächennutzungsplanes durch die Bezirksregierung einen grossen Schritt vorangekommen.Zukünftig werden wir also in der Lage sein, Unternehmen, die Gewerbegrundstücke mit Autobahnanschluss nachfragen , Flächen in einer Gesamtgröße von 53 ha anzubieten.Dieses Projekt zeigt im Übrigen auch , dass wir interkommunale Zusammenarbeit, wie sie so oft eingefordert wird , nicht nur in Sonntagsreden fordern , sondern ganz praktisch betreiben.

Der Erfolg der Städtischen Wirtschaftsförderung erklärt sich vor allem durch die engen und guten Beziehungen zu den heimischen Unternehmen und durch den zügigen Ablauf von Planungs-
und Genehmigungsverfahren in Borken.Ein gutes Beispiel dafür ist etwa die Auslagerung der Fa.Agravis:Die Firma stellt sich heute als ein Top-Unternehmen mit optimaler Lage und
hervorragendem Erscheinungsbild dar.In Folge der Flächenbereitstellung am Autobahnzubringer konnte der Bereich Ahauser Str./Raiffeisenstr. komplett umgestalttet werden , konnte ein
architektonisch ansprechendes Fahrradhaus am neuen Kreisverkehr angesiedelt werden und konnte der Fa.Fooke sowie dem Raiffeisenmarkt wertvolle Erweiterungsflächen angeboten werden.
Es zeigt sich : Den Erfolg städtischer Wirtschaftsförderung kann man nicht an der Anzahl der publizierten Hochglanzbroschüren oder der Häufigkeit hochkarätig besezter Symposien ablesen ,
sondern an tatsächlich erzielten Ansiedlungserfolgen und den - in der Folge entstandenen - Arbeitsplätzen.

Unser Borken

Borken - Kreisstadt

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